Der Vorverkauf der Consumer Edition der Virtual-Reality-Brille HTC Vive soll am Montag in einer Woche beginnen, ausgeliefert wird ab April 2016. Auch Preise haben die Macher des Device genannt, das Linux-Support mitbringen soll.
Demnach soll die HTC Vive Consumer Edition im Handel 800 US-Dollar kosten, einen Euro-Preis nannte der Blogpost nicht. Anfang April 2016 soll die Brille dann offiziell verfügbar sein. Mit zur Vive gehören zwei spezielle Wireless-Controller sowie zwei externe Sensoren, die 360-Grad-Tracking erlauben und Bewegungen im Raum registrieren. Die Auflösung der eingebauten Bildschirme liegt bei insgesamt 2160×1200 Pixel bei einer Taktfrequenz von 90 Hz.
Daneben haben die Macher für die finale Version das Tragegefühl verbessert. Die Vive-Macher koppeln ihr Device zudem mit den Smartphones der Nutzer, so dass diese auch mit dem Helm auf telefonieren und Nachrichten empfangen sowie versenden kann. Auch eine Frontkamera haben die Erbauer integriert, damit die Nutzer die Umgebung wahrnehmen. Anders als die Oculus Rift ist die HTC Vive dafür ausgelegt, dass sich der Nutzer im Raum bewegt. Umgekehrt sehen Gäste auf dem TV, was der Spieler gerade sieht. Ein wenig Platz in der Wohnung ist also hilfreich, das zugehörige Equipment sollten Käufer ebenfalls einkalkulieren.
Wie der Umgang mit der HTC Vive aussehen kann, zeigt eines der beiden Videos (“Fantastic Contraption”) in der Ankündigung. Die Experience gehört zu den beiden (“Fantastic Contraption”, “Job Simulator”), die HTC zumindest eine Weile mit der Vive zusammen ausliefern will. Die Hardware bündelt der Anbieter mit der Steam-Plattform von Valve, über welche die Brille Updates und neue Experiences und Spiele erhält.
Da Steam auch auf Linux-Basis läuft, dürfte auch die HTC Vive mit Linux-Rechnern kooperieren. Explizit angekündigt hat HTC den Linux-Support allerdings nicht. Auch Empfehlungen für die Hardware fehlen in der Ankündigung noch. Mit dem Preis liegt die HTC Vive jedenfalls etwas über der Oculus Rift. Anders als für die Rift haben die Macher noch keinen Preis für ein Bundle mit einem Rechner angekündigt.
Update [24.3.]: Inzwischen bietet Valve mit dem Steam-VR Performance Test über die Plattform Steam ein kostenloses Tool an, das misst, ob der eigene Rechner die nötige Performance für den VR-Einsatz mitbringt.







