Htop ist eine ausgefeiltere Variation des viel genutzten Unix-Tools “top”. Nun gibt es eine Version 2.0, die plattformübergreifend arbeitet und neue Features mitbringt.
Traditionell lief Htop auf Linux, nun gibt es auch Versionen für Free BSD, Open BSD and OS X, läuft Htop also plattformübergreifend. Die Software ist wie bisher im Terminal zu Hause und verwendet unter Linux Ncurses als Kommandozeileninterface. Nutzer von Ncurses 6 können neuerdings auch das Mausrad zum Scrollen einsetzen.
Die Anzeigen und Spalten lassen sich im Setup-Screen wesentlich einfacher arrangieren. Drückt der Admin [E], zeigt Htop die zu einem Prozess gehörenden Umgebungsvariablen an. Daneben kündigt die Webseite einen überarbeiteten Graph-Modus für die Anzeigen an, der sich an Vtop orientiert.
Wer die neue Version testen will, kann den Code aus Github holen. Wer sich für die Hintergründe der Portierung interessiert, sei auf einen entsprechenden Vortrag der Fosdem 2016 verwiesen, den die Webseite in Form von Slides und einem Video verlinkt.





