Cyber Security Trends 2016

Der IT-Anbieter TÜV Rheinland hat mit seinen Analysten und Consultants Trends in der Entwicklung der Cyber-Bedrohungen für die nächsten 12 Monate erarbeitet.

Eine im nächsten Jahr zunehmende Rolle rechnen die TÜV-Experten den immer leichter zu beschaffenden Toolkits zu. “Toolkits werden mehr und mehr zu einem Produkt mit After Sales Support, während Fähigkeiten wie die Durchführung von Distributed Denial of Service als günstige Cloud Services zu haben sind”, heißt es im Report. Motor für die Angreifer sei die zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und öffentlicher Hand.

Beim Internet der Dinge sieht TÜV Rheinland die bislang vorrangig verfolgte Strategie Features statt Sicherheit als zunehmenden Risikofaktor an. Die Entwicklung neuer vernetzter Produkte und das Internet der Dinge würden sich für Angreifer als eine Art Fundgrube für Schwachstellen präsentieren. Die Gefahr, dass das Internet der Dinge mit schlecht gesicherten Geräten zur Brücke in die Backend-Systeme werde, sei ansteigend.

Das Thema Datenschutz und Datensicherheit werde künftig stärker in der öffentlichen Diskussion vertreten sein, prognostizieren die Analysten des TÜV Rheinland. Sicherheitsrichtlinien und -Gesetze führen nach Meinung der Experten zu verstärktem Beratungsbedarf.

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