HPE unterstützt das in der Formel E, einer weltweiten Rennserie für Elektroautos, startende Virgin Team mit Analysesoftware und Servern. Die Zusammenarbeit wurde auf dem Firmenevent HPE Discover in London präsentiert.
Die Ingenieure, die den Elektrorennwagen betreuen, stehen vor einer besonderen Herausforderung. In ihrer Serie fallen Qualifying und Rennen auf einen Tag und einen Life Stream von Diagnosedaten wie in der Formel 1 gibt es auch nicht. Stattdessen werden alle Daten am Ende eines Durchgangs vom Fahrzeug heruntergeladen und müssen dann oft binnen einer Stunde analysiert werden, um hilfreiche Hinweise für Ingenieure und Fahrer abzuleiten. Das nötige Equipment begleitet das Team des Rennstalls von Austragungsort zu Austragungsort, muss also nicht nur leistungsfähig, sondern auch leicht und energieeffizient sein. HPE verwendet für die Hardware die eigenen Moonshot-Server, die statt General Purpose Processors Systems-on-a-Chip verwenden und damit sehr viel kleiner und stomsparender sind. Auch die Analysesoftware stammt von HPE.
Die Erkenntnisse aus der Analyse der Fahrdaten fließen auch in die Weiterentwicklung der E-Autos in Serienproduktion ein. Dieser Know-how-Transfer, der in der Formel 1 inzwischen weritgehend ausgeschöpft ist, spielt in der jungen Technologie der E-Mobilität noch eine viel größere Rolle. Beispielsweise bei der Suche nach Batterien mit einer höheren Energiedichte. Er wird womöglich dazu beitragen, dass, wie es der Leiter des Rennsportteams Alex Tai formulierte, die Menschen in Zukunft einmal auf luftverschmutzende Autos schauen werden wie wir heute auf das Rauchen im Restaurant – nämlich mit der Feststellung: “Unglaublich, dass das einmal erlaubt war.”



