Ian Jackson hat Dgit 1.0 veröffentlicht, ein Tool, mit dem sich Debian-Archive wie Git-Repositorys behandeln lassen.
Jedes Paket lasse sich mit Hilfe von Dgit in einer Git-Ansicht aufrufen, schreibt Jackson in der Ankündigung. Mit den passenden Rechten lassen sich Build und Uploads aus Git heraus vornehmen und andere Dgit-User können einen Blick auf die Git-Historie werfen. Dieses Git-Log unterscheide sich häufig von dem für die Maintainer, weil Dgits Git-Tree, im Unterschied zur Historie der Maintainer, exakt dieselben Inhalte aufzeichne wie das Archiv.
Nutzer von Dgit in Versionen unterhalb der 0.3.0 müssen die Software neu installieren, da ihre Dgit-Version nicht mit der Git History zurecht komme, die das aktuellere Dgit erzeugt. Dgit 1.0 lasse sich im anonymen Read-only-Modus von allen Anwendern nutzen, um an die Quellen in einem Debian-Repository zu gelangen. Änderungen lassen sich dann in Git vornehmen, Binärpakete mit den bevorzugten Buildtools bauen. Änderungen teilen Entwickler auf die von Git gewohnte Weise.
Debian Maintainer brauchen für die Git-Push-Infrastruktur einen SSH-Schlüssel. Aktuell müssen sie diesen manuell installieren. Jackson fordert Entwickler, die diesen Dienst nutzen möchten dazu auf, ihren Public Key an “dgit-owner@debian.org” zu senden. Aktuell steckt die Software im Sid-Repository, die aktuellste Version lässt sich über “git clone https://git.dgit.debian.org/dgit” holen.






