Red Hat gönnt seinen beiden Produkten für skalierbaren, Software-definierten Speicher – Ceph und Gluster – ein Update.
Ceph, das sich besonders als Infrastrukturkomponente, etwa innerhalb einer Open-Stack-Cloud, anbietet, liegt nun in Version 1.3 vor. Verbessert wurde die Performance gemessen in IOPS und Latenz durch Einsatz von SSDs. Auch die Bootzeiten virtueller Maschinen konnten durch Read-Ahead-Caching verkürzt werden. Der Robustheit zugute kommen Änderungen der Rebalancing-Logig, die nun die Zuverlässigkeit höher bewertet. Außerdem kann der Prozess jetzt pausieren, damit die internen Verwaltungsaktivitäten die Performance in Spitzenzeiten nicht beeinträchtigen. Darüber hinaus unterstützen Ceph-UI und -API nun auch das Management mehrerer User und Cluster.
Gluster gibt es nun in der Version 3.1. Mit seinen NFS-, SMB- und HDFS-Interfaces eignet es sich ebnefalls für private und öffentliche Clouds. Gluster Unterstützt nun Erasure-coded Dispersed Storage Volumes, die beschädigte oder verlorene Daten aus Zusatzinformationen rekonstruieren können und anstelle von RAID-Volumes einsetzbar sind. Periodische Scans helfen zusätzlich ungewollten Datenveränderungen (Bit Rot) vorzubeugen. Neu ist ferner der automatisierte Transfer von Daten zwischen Tiers auf Grundlage der Zugriffsfrequenz.



