Imagination kündigt Mipsfpga-Programm an

Das Mipsfpga-Programm will die Mips-Architektur für Studienzwecke den weltweiten Universitäten öffnen. Als Betriebssystem soll ein Linux laufen.

In einem Blogeintrag beschreibt Robert Owen, Manager beim Mips-Hersteller Imagination, wie das Mipsfpga-Programm entstand. Das ist Teil des Imagination University Programme (IUP) und will die Architektur offenbar im universitären Kontext populärer machen.

Mipsfpga ist nicht komplett offen. Akademische Nutzer können die Architektur allerdings kostenlos verwenden, so lange sie diese nicht in Silizium umsetzen. Wer Modifikationen einbringen möchte, muss zuvor Imagination kontaktieren. Im Grund geht es darum, Universitäten einen Blick unter die Haube eines Systems zu erlauben, das laut Owen, nicht so komplex wie x86 oder ARM ist.

Die Mipsfpga-Architektur (Quelle: http://blog.imgtec.com).

Die Mipsfpga-Architektur (Quelle: http://blog.imgtec.com).

Zum Paket gehören die Mips Microaptive CPU und ein Guide, der erklärt, wie ein Entwickler überprüft, dass die CPU auf dem FPGA läuft und sich programmieren und debuggen lässt. Als Beispielplattformen dienen Terasic DE2-115 (Altera FPGA) und Digilent Nexys4 DDR (Xilinx FPGA). Kurz nach dem Start will die Firma zudem mit Mipsfpga Fundamentals entsprechendes Lehrmaterial veröffentlichen, Mipsfpga Advanced soll dann noch weiter in die Tiefe gehen.

Auch ein Linux soll irgendwann auf der CPU laufen, allerdings dauert das laut Owen noch ein wenig. Die Firma müsse noch einige IP-Cores integrieren und Softwaretreiber schreiben, aber man arbeite daran. Ein erster Workshop soll im Mai in Claremont, Kalifornien stattfinden.

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