Mit Samba 4.2.0 ist jetzt die nächste stabile Version im 4er-Zweig erschienen.
Das neue Samba bringt etliche Verbesserungen mit. So kann es nun transparent und auch von einem Windows-Host aus die Kompressionsflags von Btrfs setzen und zurücknehmen. Ein neues Snapper-VFS-Module ermöglicht das Erstellen und Nutzen von Snapshots aus Samba heraus. Zur Verbesserung der Sicherheit erfordert der Winbind-Daemon nun per SMB-Signing gesicherte Verbindungen.
Samba kann nun mit größeren Blockgrößen beim I/O umgehen. Die Werte für <C>smb2 max read<C>, <C>smb2 max write<C> and <C>smb2 max trans<C> wurden auf 8388608 (acht Megabyte) erhöht, um den Einstellungen von Windows 2012R2 zu entsprechen. Weiter unterstützt die neue Version SMB2-Leases, die den Traffic über eine SMB2-Verbindung dank Caching stark reduzieren können.
Verbessert wurden außerdem das interne Messaging-System und der Cluster-Support, der Samba Registry Editor oder das VFS WORM-Modul.



