Am Samstag, dem 21. Februar 2015, findet der 5. internationale Open Data Day statt. Auf zahlreichen Hackathons weltweit wollen die Teilnehmer Anwendungen entwickeln, die offene Daten auswerten und visualisieren. Auch deutsche Städte machen mit.
Wie die Open Knowledge Foundation in einer Pressemeldung mitteilt, sollen auch in 12 deutschen Städten Events zum Open Data Day stattfinden, eine Übersicht der Projekte gibt es hier. Auf den Veranstaltungen versuchen unter anderem Entwickler, Designer und Journalisten sinnvolle Anwendungen zu entwerfen, um die bereits offenen Datensätze zu nutzen. Zugleich will man weitere Datensätze “befreien”.
Den Open Data Day gibt es seit 2010. Er ist Teil einer weltweiten Open-Data-Bewegung und findet in 50 Ländern statt. Neben der Vernetzung geht es darum, öffentlichen Daten mehr Sichtbarkeit zu verschaffen, indem Designer zum Beispiel abstrakte Daten zu Bildungseinrichtungen und Haushaltsausgaben visualisieren. Dabei hilft, dass Datentransparenz zunehmend ein Thema ist. Hamburg hat als erste deutsche Stadt ein Transparenzgesetz, andere Städte diskutieren dies bereits.
Daniel Dietrich, Vorsitzender des deutschen Open Knowledge Foundation e.V. erklärt: “Um das Thema Open Data in Deutschland weiter voranzutreiben, braucht es praktische Beispiele für den Nutzen von Offenen Daten. Am besten funktioniert das, wenn Datenbereitsteller aus Behörden und Verwaltungen sich mit Datennutzern wie Entwicklerinnen und Journalisten vernetzen.”





