
Liebes Linux-Team, aus dem nicht mehr benötigten Jahrgang 2003 vom Linux-Magazin habe ich diese Weihnachtsdeko gebastelt. Ein frohes Fest wünscht Gudrun Hocke-Wolf.
Weihnachtsbaum
In der Vorweihnachtszeit erreichte die Redaktion eine nette Überraschung unserer Leserin Gudrun Hocke-Wolf (siehe Abbildung), die eine originelle Verwendung für einen nicht mehr benötigten alten Jahrgang des Linux-Magazins gefunden hat.
Red Hat Satellite 6
01/15, S. 68: Vielen Dank für den Artikel über Satellite 6. Dazu habe ich einige Anmerkungen. Auch bei einer Installation des Satellite aus den Repositories muss zur ersten Konfiguration das von Ihnen als Horrorskript bezeichnete Konfigurationsframework »katello-installer« ausgeführt werden. Es bietet eine Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten und erlaubt mit den entsprechenden Parametern auch eine nachträgliche Umkonfiguration.
Die vorhergegangenen Versionen von Satellite basierten nicht alle auf Spacewalk, sondern waren mehr oder weniger Closed-Source-Eigenentwicklungen. Der im Artikel erwähnte Suse-Manager basiert übrigens auch auf Spacewalk und wurde um viele neue Features erweitert und modernisiert.
Im Folgenden vergleichen Sie das modulare Konzept einer Red-Hat-Satellite-6-Installation mit SLE beziehungsweise SLES und SLED. Dem kann ich nicht ganz folgen. Bei SLE(S/D) gibt es eine generische Codebasis und davon produktspezifische Abweichungen. Bei Satellite ist es einfach eine Software, die sich auf verschiedenen OS-Ständen installieren lässt.
Was Katello betrifft, gab es eine Veränderung. Der Katello-Teil legt sich nicht wie im Artikel beschrieben als Management-Framework um Puppet und Foreman, sondern wurde aus Integrationsgründen direkt als Foreman-Modul realisiert.
Der Artikel erwähnt, dass durch die Capsules dem Umstand Rechnung getragen würde, dass es gewachsene Setups gibt und nicht nur Cloudumgebungen, die auf dem Reißbrett entstanden sind. In der Realität ist leider genau hier die Schwäche der Capsules. Sie funktionieren am besten, wenn sie die komplette Funktionalität (DHCP, DNS, TFTP/PXE, Puppet) übernehmen können. Ein Netzwerkadministrator einer größeren Infrastruktur wird sicher keine Freude daran haben, wenn überall neue DHCP- oder DNS-Server entstehen. Nutzt man nur Teile (wie zum Beispiel PXE), verliert man einen großen Teil des beschriebenen Komforts.
Marcus Möller, per E-Mail
Gnome statt KDE
12/14, S. 66: In diesem Artikel hat sich Herr Loschwitz unfreiwillig als Nicht-Suse-User geoutet. Suse hat schon im Jahr 2006 mit der Veröffentlichung von SLES 10 als Standarddesktop Gnome ausgeliefert. KDE wurde natürlich immer noch mitgeliefert, um auch den bis dahin gewohnten Desktop weiter zur Verfügung zu stellen. Suse-User, die sich noch vor dem Jahr 2006 an KDE gewöhnt haben, hatten also acht Jahre Zeit, um auf Gnome umzusteigen, in der EDV ja eine halbe Ewigkeit.
Christian Rusa, per E-Mail





