Docker 1.5 unterstützt IPv6 und separate Dockerfiles

Von Docker gibt es seit gestern eine neue Version. Container kommunizieren nun auch über IPv6, Admins können zur Buildzeit verschiedene Dockerfiles verwenden.

Wer den IPv6-Support ausprobieren möchte, findet im Blogeintrag ausführliche Informationen zur neuen “-ipv6”-Flag. Das Feature erlaubt es, IPv6-Adressen aus Containern heraus aufzulösen und über verschiedene Hosts hinweg mit anderen Containern zu kommunizieren.

Container lassen sich zudem über die “–read-only”-Flag mit einem nur-lesbaren Dateisystem versehen. Ein Admin kann so die Orte im Dateisystem bestimmen, in die Anwendungen Daten schreiben dürfen. Über ein neues API und einige Kommandozeilen lassen sich die Daten zur CPU-Nutzung, Speicherauslastung, Netzwerk-I/O und Festplattennutzung in existierende Monitoring-Lösungen integrieren.

Das Build-Kommando muss nun nicht mehr das Standard-Dockerfile verwenden, vielmehr kann ein Admin mehrere Dockerfiles herstellen und zum Bauen jeweils das passende heranziehen. Nicht zuletzt haben die Entwickler in einer Spezifikation dokumentiert, wie Docker aktuell Images baut und formatiert. Das soll größere Transparenz in der Community schaffen.

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