Mit Hilfe einer DRM-Technologie in den Digital Editions 4 spioniert Adobe offenbar seine Nutzer aus, berichten Ars Technica und das Blog “The Digital Reader”.
Mitunter ist es ein Glück für Linux-Nutzer, dass bestimmte Software nicht auf ihrem System läuft, etwa die Digital Editions in Version 4 (DE4), Adobes E-Book-Reader. Das Blog “The Digital Reader” hat die Spyware in Adobes E-Book-Verwaltung entdeckt, die Redaktion von Ars Technica hat diese später bestätigt.
Demnach sammelt die Software auf dem Gerät der User Informationen über sämtliche dort installierten E-Books und schickt diese an einen Logserver von Adobe – im Klartext, über das Internet. Dabei versendet Adobe nicht nur Informationen zu E-Books, die mit DE4 geöffnet wurden, sondern auch solche, die etwa Calibre verwaltet. Sogar die gelesenen Seiten werden verschickt.
Adobe hat die Vorwürfe bestätigt. Natürlich ist nicht von Spionage die Rede, sondern man habe Daten über die User gesammelt und ihre Aktivitäten getrackt, allerdings sei das alles im Rahmen der Privacy Policy und der AGBs passiert. Dennoch arbeite man nun an einem Update, ließ die Firma gegenüber Ars Technica verlauten.







Mir wäre es viel wichtiger, Adobe würde wie seinen Reader endlich sein DRM auch für Linux öffnen. Es ist ja nicht so, dass ich die Bücher nicht kaufen möchte, ich tu das auch auf meinem Tolino. Nur würde ich gerade mal ein Fotoband lieber auf dem grossen Monitor als auf dem Tolino-Bildschirmchen anschauen.
Adobe Digital Edition in Version 2 und 3 läuft out of the box unter wine.
Aber Wine ist ein Fremdkörper unter einem reinen Linux.