Das Debian-Projekt hat die Betreuer des Kfree-BSD-Ports abgemahnt: Wenn das Engagement weiterhin fehle, werde man den Support für Kfree-BSD über Bord werfen.
Trotz der bereits reduzierten Anforderungen sei der Kfree-BSD-Port aktuell noch nicht von ausreichender Qualität, damit die Debianer ihn nach der Jessie-Release vollständig unterstützen können. Dabei stehe vor allem die Personalfrage im Vordergrund, die Debian-Entwickler rufen alle Interessierten und aktiven Portierer dazu auf, sich jetzt zu melden.
Eine stabile Release herauszubringen erfordere eine längere zeitliche Bindung und einigen Aufwand. Die Betreuer müssen sich um die stabile, die ehemalige stabile sowie die nächste Version kümmern, zudem seien das Security- und das Release-Team involviert. Die Sache sei dringend, heißt es weiterhin in der Ankündigung. Ab dem 1. November wolle man eine Ja-Nein-Entscheidung darüber fällen, ob die Bedenken des Release-Teams adressiert wurden.







Mit der Einführung von systemd in Debian ist kFreeBSD sowieso tot – genau so wie HURD als Kernel. Ich bin gespannt, ob Debian diese Ehe mit Redhat überlebt.