Das freie Media Center Open Elec basiert auf XBMC und bringt in Version 4.2 neue Softwareversionen mit sowie einen besseren Support für den Raspberry Pi.
Die schlanke Multimedia-Distribution ist von Eglibc auf die Glibc 2.20 gewechselt und macht es damit dem Debian-Projekt nach (Linux-Magazin berichtete). Sie unterstützt nun mit Lennart Pötterings “nss-mdns” ein Glibc-Plugin, das die Namensauflösung mit Multicast-DNS umsetzt, zudem kommt Systemd 216 zum Einsatz.
Die beiden Standardpartitionen überprüft Open Elec nun bei jedem Bootvorgang auf ihre Gesundheit, außerdem wurde ein neuer Standard-MMC/SD-Kartentreiber für den Raspberry Pi integriert. Der soll theoretisch Probleme mit dem alten Treiber ausbügeln, die Performance verbessern und Konflikte mit USB und Lirc vermeiden – die Autoren der Release-Mitteilung verwenden hier den Konjunktiv. Sicher sind sie hingegen darin, dass Open Elec nun mehr DVB- und WLAN-Hardware unterstützt.
Die x86-Builds verwenden nun Ffmpeg in Version 2.4, wodurch Open Elec auf dieser Architektur H.265 (HEVC) ebenso unterstützt wie Dolby Atmos. Die XBMC-Basis wurde auf Gotham 13.2 aktualisiert, auch sonst gibt es Software in neuen Versionen. Open Elec 4.2 setzt auf Kernel 3.16, Xorg 1.16 sowie Mesa 10.3 und LLVM 3.5. Die Nvidia-Treiber kommen auf 64-Bit-Systemen in Version 340.x zum Einsatz, während die 32-Bit-Versionen weiterhin die Version 304.123 verwenden.
An die verschiedenen Builds von Open Elec für x86, x86_64, Raspberry Pi und Apple TV gelangen die User über den Downloadbereich.




