Bündnis 90 / Die Grünen und die Rosa Liste im Münchner Stadtrat haben eine offizielle Anfrage an den Oberbürgermeister gestellt, in der dieser konkret nach seinen Motiven und Plänen befragt wird, was die Re-Migration zu Windows in der bayerischen Landeshauptstadt angeht.
Zwölf Fragen sind es, die die Opposition im Münchner Stadtrat dem OB präsentiert und die hier im Ratsinformationssystem der Stadt zu finden sind. Den Anfang macht gleich die grundsätzliche Frage, die wohl derzeit viele Linux-Fans und Beobachter des Limux-Projektes umtreibt:
“1. Stimmt es, dass eine Re – Migration zum Betriebssystem MS Windows ernstlich in Betracht gezogen wird?”
Immerhin habe man derzeit – “nach langen Jahren und erheblichen Investitionen” just 80 Prozent der Rechner umgestellt, schreiben die Stadtratsmitglieder Dr. Florian Roth und Dominik Krause.
Kosten, Hardware, Sicherheit
Die weiteren Fragen drehen sich um die vermeintliche Neu-Überprüfung, -Bewertung und die Beschwerden und deren Ursachen – von Hardware- und Lizenzkosten bis zum vermeintlichen Auslöser der Medienberichte, dem Smartphone des OB. Aber auch technische Details und gerne angeführte Vorteile der freien Softwarelösung hinterfragen die Autoren:
“10.) Wie sind aus Sicht der städtischen IT (Leitung des Direktoriums, Leitung vonSTRAC – IT – Strategie und IT – Steuerung – im Direktorium, Leitung desstädtischen IT – Dienstleiters IT@M) Microsoft – Produkte in puncto Sicherheit (Anfälligkeit für Angriffe von außen, Viren, Trojaner etc.) im Vergleich zu Open – Source – Produkten zu beurteilen?”





Ich erinnere mich wage an eine Situation mit Linux in Bayern wo Herr Stoiber seiner Zeit zu einem ShakeHand mit Arni Schwarzenegger in die USA reisen durfte?!
Diese Debatte ist doch nicht zum Aushalten… – ich fürchte mich bereits jetzt vor den Antworten.