Die chinesische Regierung will offenbar im Oktober ein neues selbstentwickeltes Desktop-Betriebssystem veröffentlichen. Das meldet eine chinesische Nachrichtenseite. Mobile Versionen sollen folgen, Grund seien die Probleme beim XP-Update und die NSA-Affäre.
Demnach soll das Betriebssystem zunächst für Desktop-Systeme erscheinen, später aber auch auf Smartphones und anderen mobilen Geräten laufen. Gleiches berichtet auch die Nachrichtenagentur Reuters. Die deutsche Wochenzeitung Die Zeit sieht die Gründe dafür in Ärger über Microsofts Dominanz, die NSA-Affäre, und das Verhalten der Redmonder rund um das Support-Ende von Windows XP im April 2014.
Bereits im März hatte die chinesische Regierung den Einsatz von Windows 8 in Behörden untersagt und gleichzeitig die Entwicklung einer eigenen Linux-Distribution gefördert. Dies legt den Schluss nahe, dass es sich bei dem jetzt angekündigten Betriebssystem namens OS ebenfalls um eine Linux-Distribution handeln dürfte. Detailliertere Informationen dazu gibt es allerdings noch nicht.
(Diese News erschien zuerst bei Linux-Community.de)



