VMware bereitet eigene OpenStack-Distribution vor

VMware bereitet eine eigene OpenStack-Distribution vor, die im ersten Halbjahr 2015 ercheinen soll. Inzwischen verstärkt man auch die Zusammenarbeit mit HP auf diesem Gebiet.

Der Aufbau einer OpenStack-Cloud erfordere heute noch viele Entwicklungs- und Integrationsleistungen auf Seiten des Kunden. Das koste Zeit und sei teuer, erklärt John Gilmartin, Vicepresident der Business Unit für Software Defined Data Center bei VMware. “Wir adressieren eine Menge dieser Herausforderungen von OpenStack durch die Entwicklung einer Out-of-the-Box-Lösung auf der Grundlage von VMware-Komponenten.” Die angesprochene Distribution VMware Integrated OpenStack (VIO) ist momentan für ausgewählte Kunden als Preview erhältlich und soll in der ersten Jahreshälfte 2015 allgemein verfügbar sein.

Ein besonderer Fokus bei VIO liegt auf dem Cloud-Management mit Hilfe vorhandener VMware-Tools. Dafür wird gegenwärtig auch nur der ESX-Hypervisor unterstützt. Allerdings könnte es auch in die VMware-Strategie passen, die Managementwerkzeuge schrittweise vom eigenen Hypervisor zu entkoppeln. Das entspräche auch der Marschrichtung weg von virtuellen Maschinen und hin zum Software Defined Data Center.

Inzwischen baut VMware auch seine Zusammenarbeit mit HP weiter aus, das mit HP Helion ebenfalls über eine OpenStack-Version verfügt. Auf der VMworld 2014 kündigten beide Firmen jetzt eine langfristige Kooperatrion an. HPs Helion-Stack soll dabei VMware-Komponenten unterstützen.

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