Für die im Open-Cell-ID-Projekt gesammelten Daten gibt es nun eine Android-Bibliothek für Entwickler.
Das Open-Cell-ID-Projekt sammelt unterstützt von zahlreichen Freiwilligen die GPS-Positionen von GSM-Funkzellen weltweit. Die Daten stellt es per CC-BY-SA-3.0-Lizenz der Allgemeinheit zur Verfügung. Der Zweck der Übung: Handybesitzer können ihren Aufenthaltsort dank der Datenbank auch ohne GPS bestimmen. Auf einer großen Karte kann sich jeder Interessierte die Daten anschauen.
Nun hat das Projekt, das 2008 in Frankreich gegründet wurde und nun in Berlin sitzt, eine Android-Bibliothek entwickelt, die das Sammeln und Nutzen der Cell-ID-Daten über Android-Handys erlaubt. “Die gerade veröffentlichte Open-Cell-ID Android-Bibliothek wurde entwickelt, um die Vervollständigung der Open-Cell-ID-Datenbank voranzutreiben. Details sind zu finden auf der Open-Cell-ID Wiki-Seite. Weltweit gibt es mindestens 50 Millionen Mobilfunkzellen, Tendenz zunehmend. Open-Cell-ID hat aktuell knapp sechs Millionen Zellen in seiner Datenbank verzeichnet, das heißt 90 Prozent der Funkzellen warten noch auf ihre Entdeckung.” erklärt der Maintainer Markus Semm.
Für Entwickler hat die Datenbank den Vorteil, dass sie auch ohne GPS-Signal die Position der Nutzer bestimmen können. Zugleich schont die Technologie den Akku und eine Ortung in Gebäuden ist möglich. Laut Pressemitteilung besteht die Open-Cell-ID-Community aus 19 000 registrierten Mitgliedern die täglich 2 Millionen Messungen vornimmt.
Quellcode und Dokumentation zur Bibliothek stehen auf Github bereit, wobei die Lizenz der Bibliothek nicht genannt wird. Informationen zum Open-Cell-ID-API finden Interessierte hier.





