Der Hauptentwickler von VLC, Jean-Baptiste Kempf, stellt in seinem Blog die Änderungen an verschiedenen Blu-ray-Bibliotheken vor, die sich unter anderem in VLC verwenden lassen.
Sechs Monate nach dem ersten Release von Libbdplus gibt es Neuigkeiten zum Blu-ray-Playback-Stack, die Kempf in seinem Blog schildert. So wurden in der letzten Woche die Bibliotheken Libbluray 0.6.0, Libaacs 0.7.1 sowie Libbdplus 0.1.1 veröffentlicht, die einige neue Features mitbringen.
Für Libaacs und Libbdplus seien die Änderungen eher kleiner, sie beheben Kompilier- und Buildfehler sowie Geschwindigkeitsprobleme. Die Libbluray bringe hingegen einige größere Features mit. Vor allem sei BD-J, der in Java geschriebene Interaktivitäts-Layer, erstmals benutzbar. Getestet haben ihn die Entwickler unter Linux, Windows und OS X, er funktioniere mit J2ME, J2SE, Open JDK und Sun Java.
Mehr als 200 Commits seien in die neue Release eingegangen, schreibt Kempf, vor allem in die Java-Codebasis. In diesem Zuge wurde auch die Möglichkeit zur Cross Compilation verbessert und lässt sich die Software nun ohne die Libxml übersetzen. Kempf ruft die Anwender dazu auf, Blu-rays mit der neuen Bibliothek zu testen und für jeden Menüfehler einen Bugreport zu verfassen.
Die Bibliotheken sind kein fester Bestandteil von VLC, sondern ein eigenständiger Forschungsgegenstand im Videoland-Projekt, lassen sich aber mit VLC und anderen Playern verwenden.






