Ausgabe September 2008

Titelthema: Mathe: Eins - Im Jahr der Mathematik - alles was bei Linux zählt
Das Linux-Magazin 09/08 erscheint am 7. August 2008 und benotet in seinem Schwerpunktthema augenzwinkernd Linux mit "Mathe: Eins". Den aktuellen Anlass, Algebra-, Statistik- und Funktiongraphen-Programme analytisch auf den Leib zu rücken, liefert das Wissenschaftsjahr 2008, das der Mathematik zu mehr Geltung verhelfen soll.
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Artikel
Brüche kürzen, Primzahlenfolgen berechnen, Optimierungsprobleme lösen - Mathematik kann Spaß machen, und das lässt sich sogar nach der Schulzeit noch entdecken. Programme wie die Computeralgebra-Software Maxima helfen auch dabei.
Integrieren, differenzieren, Formeln manipulieren, eigene Funktionen schreiben - das alles und noch sehr viel mehr beherrscht Axiom, eine weitere mächtige Algebra-Software unter Linux.
Sweet Home 3D sorgt unter den meisten Betriebssystemen für eine schicke Innenarchitektur, die auch in der Realität nicht folgenlos bleibt. Wer sowohl I-Tunes als auch freie Software mag, findet mit A-Tunes einen Kompromiss. Der I-Pod bleibt dank Libgpod auch unter Linux nicht ganz auf der Strecke.
PDF-Dateien lassen sich unter Linux leicht erzeugen, aber schwer nachträglich bearbeiten. Wann der Import in Inkscape und wann der Einsatz von PDF-Annotatoren wie des kommerziellen Cabaret Stage oder des freien Flpsed die bessere Lösung ist, untersucht diese Bitparade.
Textsatz in Profiqualität ist ein wichtiges Merkmal, das ein gutes Satzprogramm von Textverarbeitungen abhebt. Der Artikel prüft, wie sich die freie Publishing-Software Scribus in dieser Disziplin im Vergleich mit Tex und den Profianwendungen Adobe Indesign und Quark Xpress schlägt.
Die Sysstat-Tools um Sar, Iostat, Mpstat und Pidstat erfassen Systemparameter und berechnen Statistiken - seit Version 8 erstmals auch die von einem einzelnen Prozess verursachte I/O-Last.
Wie geht ein Systemarchitekt vor beim Design eines dynamischen Webauftritts, bei dem binnen kurzer Zeit achtstellige Seitenabrufe zu erwarten sind? Wenn zudem 38000 gechipte Marathonläufer die dahinterliegende Datenbank in Echtzeit füttern, ahnt man: Das Ganze muss gleich beim ersten Versuch...
Leider, leider enthält jedes Programm oberhalb von Hello World Fehler. Quellcode-Reviews von Experten sind ein probates Mittel, sie zu finden. Spezielle Scansoftware wie die von der Firma Coverity scheint eine geeignete Ergänzung zu sein. Ein Selbstversuch aus dem Umfeld des Kernels wird...
3D-Grafik für die Massen versprach die Virtual Reality Markup Language - und ist gescheitert: Bis heute zeigt keiner der verbreiteten Browser die 3D-Inhalte ohne Plugin an. Doch mit dem Adobe Reader 8 steht nun tatsächlich ein verbreiteter 3D-Viewer zur Verfügung.
Umfangreiche Datensammlungen im Internet sind vermeintlich ideale Selbstbedienungsläden für Inhalte der eigenen Homepage oder dienen als Basis für eigene Datenbanken. Die entsprechenden EU-Schutzvorschriften im Urheberrecht führen ein Schattendasein.
Bless 0.5.2 Binärdateien editieren Quelle: Lizenz: GPLv2 Alternativen: Dhex, Lfhex Das Modifizieren von Binärdateien ist eine heikle Aufgabe. Wichtig ist daher ein übersichtlicher Hex-Editor, der die Binärdaten lesbar darstellt und nicht wie gewöhnliche Editoren nur einen Zeichenwirrwarr...
Besonders die Statistik ist dem freien R auf den Leib geschrieben - einen Basisvorrat an Kommandos erweitern Tausende Zusatzpakete. Auch anspruchsvolle Grafiken gehen leicht von der Hand.
In manchen Bereichen möchte sich der Mensch nur ungern vom Rechner ins Handwerk pfuschen lassen. Neben Fragen der Intelligenz und Kreativität gehört auch das Bugfixing mit dazu. Dabei gibt es nützliche Werkzeuge, die nicht zwangsläufig das Ende des Zeitalters der Qualitätssoftware bedeuten.
Raj Singh ist Direktor des Interoperability-Programms des OGC und für Standards wie KML zuständig. Im Interview erklärt der am MIT Promovierte, warum auch Google freie Standards schätzt.
Viele, zu viele PHP-Anwendungen sind schlampig geschrieben. Das Linux-Magazin hat sich einen Band angesehen, der den Finger auf häufige Sicherheitslücken in Webanwendungen legt. Das zweite Buch zeigt, wie mit freier Software und offenen Daten aussagekräftige Karten entstehen.
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