In diesem Zeitfenster bestücken die Entwickler den Kernel mit neuen Patches. 12 MByte sind dabei an Code zusammengekommen. Torvalds hat auf der Kernelmailingliste Bedenken geäußert, was das Pensum von Code angeht, das auf einen Rutsch im Kernel landet: "Es bedeutet dass wir gut darin sind, alles zusammenzubringen, aber ich frage mich mitunter, ob wir nicht zu viel in eine Release packen und ob der Release-Zyklus vielleicht zu groß ist." Wobei die Neuerungen mit 12 MByte nicht umfangreicher ausfallen, als bei den Kerneln 2.6.24 und -25, wie Torvalds selbst feststellte.

Zu den Änderungen in 2.6.27 gehören die Aufnahme des neuen Dateisystems UBI für Flashspeicher in den Kernel, Verbesserungen am Tracing und beim Laden von Firmware. Hauptsächlich enthalte der neue Kernel Treiber- und Architektur-Updates, schloss Torvalds seinen Statusreport.