Novell stattet sein Business-Linux Suse Linux Enterprise Server künftig mit integriertem Virtual Machine Interface (VMI) aus.
Das freie VMI-Interface vom Virtualisierungshersteller VMware liefert eine Schnittstelle zwischen dem Gastbetriebssystem und dem Hypervisor. Damit soll die Leistung eines Linux-Betriebssytems als Gastsystem einer virtuellen Umgebung erheblich gesteigert werden. Bereits im Entwickler-Kernel 2.6.21 ist VMI als Patch aufgetaucht. Die Leistungssteigerung möchte nun auch die Firma Novell nutzen und integreiert VMI on den Kernel von Suse Linux Enterprise.
Die beiden Virtualisierungshersteller VMware und Xen haben außerdem unter dem Namen “paravirt_ops” eine Schnittstelle zur Paravirtualisierung entwickelt, die bereits im Linux-Kernel integriert ist. Nach der aktuellen Verlautbarung von Novell auf der VMworld-Konferenz in San Francisco sollen sowohl die Hypervisor-Schnittstelle VMI wie auch “paravirt_ops” in kommenden Versionen von Suse Linux Enterprise Server enthalten sein.



