Openstack Diablo mit neuem Web-GUI, Authentifizierung und Quantum
Ganz wie geplant hat das Open-Stack-Projekt die nächste Version seiner Cloud-Managementsuite veröffentlicht. Die neueste Variante hört auf den Namen Diablo, bringt ein stärker integriertes Web-Dashboard, verbessert Authentifizierungsmechanismen und eine zentrale Netzwerkverwaltung namens Quantum.
Das von der Nasa und dem US-Hoster Rackspace initiierte Cloud-Computing-Projekt Open Stack hält seine Vorgaben ein, alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Nach Cactus im April 2011 (das Linux-Magazin berichtete) erschien jetzt der Nachfolger mit dem teuflischen Namen. Die Entwickler packten eine hohe zweistellige Anzahl an Patches und Bugfixes in Diablo, von denen drei besonders herausstechen.
Wie Open-Stack-Vorstand Jonathan Ryce gegenüber der englischen IT-Website Register erklärt, soll das Dashboard jetzt tiefer integriert sein und die "Bedürfnisse von Unternehmen" besser erfüllen. Das zentrale Webinterface für Anwender und Admins war erstmals bei Cactus lose enthalten und bietet die Verwaltung der drei Open-Stack-Komponenten Nova, Swift und Glance, also Compute-, Storage- und Image-Manager. Große Teile der Neuerungen betreffen Deployment, High-Availability (beides bei Nova) und Replikation (Swift).
Komplett neu in Diablo ist Keystone, ein Authentifizierungsystem, das Anmeldungen für die drei Komponenten zentral und transparent verwaltet und sich laut Bryce nahtlos in bestehende Strukturen integriert. Noch nicht ganz fertig ist wohl Quantum, eine zentrale Verwaltung für Netzwerkressourcen, die erst in der nächsten Version "Essex", im Frühjahr 2012 fertig werden soll, auch Dank dem Engagement von Cisco im stetig wachsenden Open-Stack-Konsortium.





