LTR Update: Neue Highspeed-Datenbanken ohne SQL
Jahrzehntelang war SQL die Datenbankabfragesprache schlechthin. Außerdem hatte jedes Datensilo, das etwas auf sich hielt, ACID-Transaktionen zu beherrschen, also der Forderung nach Atomicity, Consistency, Isolation und Durability nachzukommen. Doch nun setzen sich seit ein paar Jahren unter Datenbanken zunehmend andere Paradigmen durch: NoSQL und BASE heißen die Stichworte.
Lange wurde zum Beispiel MySQL milde belächelt, weil es nicht vollständig ACID-konform war. Doch mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt: Das ist gar nicht immer nötig, insbesondere nicht bei vielen Webanwendungen, die auch sehr gut mit einem schwächeren Transaktionsmodell wie BASE (Basically Available, Soft state, Eventually consistent) leben können. Sie gewinnen dafür an Geschwindigkeit und legen noch mehr Tempo zu, wenn sie sich von der umständlichen Übersetzung oft objektorientierter Datenmodelle in SQL trennen. Hier steht das Kürzel NoSQL für eine neue Welt aus Key/Value-, Graphen- oder Dokumentendatenbanken.
In der Linux Technical Review führt nun ein ausgemachter Experte in dieses spannende Kapitel jüngster Datenbankgeschichte ein: Prof. Dr.-Ing. Stefan Edlich, Autor des weltweit ersten Buchs über NoSQL-Datenbanken. Was für Architekturen gibt es neben den traditionellen Datenbanken? Wie funktionieren Sie? Wann eignet sich welche? Solche und ähnliche Fragen behandelt der vorliegende Artikel verständlich und im Detail.
Wer kein neues Feature und keinen neuen Beitrag der Linux Technical Review mehr verpassen will, der abonniert den unverbindlichen und kostenfreien Newsletter, der einmal in der Woche über das Aktuellste informiert.





