Lange wurde zum Beispiel MySQL milde belächelt, weil es nicht vollständig ACID-konform war. Doch mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt: Das ist gar nicht immer nötig, insbesondere nicht bei vielen Webanwendungen, die auch sehr gut mit einem schwächeren Transaktionsmodell wie BASE (Basically Available, Soft state, Eventually consistent) leben können. Sie gewinnen dafür an Geschwindigkeit und legen noch mehr Tempo zu, wenn sie sich von der umständlichen Übersetzung oft objektorientierter Datenmodelle in SQL trennen. Hier steht das Kürzel NoSQL für eine neue Welt aus Key/Value-, Graphen- oder Dokumentendatenbanken.

In der Linux Technical Review führt nun ein ausgemachter Experte in dieses spannende Kapitel jüngster Datenbankgeschichte ein: Prof. Dr.-Ing. Stefan Edlich, Autor des weltweit ersten Buchs über NoSQL-Datenbanken. Was für Architekturen gibt es neben den traditionellen Datenbanken? Wie funktionieren Sie? Wann eignet sich welche? Solche und ähnliche Fragen behandelt der vorliegende Artikel verständlich und im Detail.

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