Das Openprinting-Projekt möchte ein Standardformat für Linux-Druckertreiber etablieren und damit deren Installation erleichtern.
Ist der benötigte oder mit einem Drucker mitgelieferte Treiber nicht Teil der eingesetzten Linux-Distribution, gestaltet sich die Installation für die Anwender derzeit umständlich. Das Projekt Openprinting (hervorgegangen aus Linuxprinting.org und der Druck-Arbeitsgruppe der Free Standards Group) möchte daher ein einheitliches Paketformat etablieren, in dem Druckerhersteller und freie Entwickler ihre Treiber anbieten können.
Dazu setzt das Projekt auf die Linux Standard Base (LSB), die generell als Standard für Linux-Software entwickelt wurde und Software-Anbietern die Entwicklung leicht installierbarer Software für eine Vielzahl von Linux-Distributionen ermöglichen soll.
Derzeit liegen bereits die ersten Treiber im LSB-3.1-Format vor: Der Splix-Treiber für Samsungs Laserdrucker und der Treiber Min12xxw für die Pagepro-W-Serie von Minolta.
Diese Treiber lassen sich auf allen Distributionen installieren, die mindestens die Anforderungen der LSB 3.1 erfüllen, unter anderem Ubuntu “Dapper Drake” und Mandriva 2007. Weitere Hinweise gibt eine Anleitung bei Openprinting.



