Der russische Sicherheitsspezialist Kaspersky hat sein Anti-Spam-Produkt für Linux- und Unix-Server überarbeitet.
In der daraus resultierenden Version 5.6 kommt das Kaspersky Mail-Gateway mit neuer Anti-Spam-Engine, die laut Hersteller eine bessere Erkennungsrate verspricht und schneller und stabiler arbeiten soll als der Vorläufer.
Die Abwehr von Spam ist nicht die einzige Aufgabe des Programms. Die Software dient auch als Virenscanner und Router unter den Betriebssystemen Linux und FreeBSD.
Zu den Neuerungen zählen die russischen Spezialisten die Analyse von Betreffzeilen und grafischen Anhängen. Zudem kommt das Urgent Detection System zum Einsatz, das sich auf einen zentralen Server mit Informationen zu bekannten Spam-Versandaktionen stützt und damit auf Anfrage die lokalen Datenbanken füttert. Zudem sind die Dienste Sender Policy Framework (SPF) und Spam URL Realtime Block-Lists (SURBL) dazugekommen. Weitere Informationen hat Kaspersyky auf der Produktwebseite zusammengetragen. Die Preise für die Lösung richtet sich nach den verwendeten Nodes. Für 15 Nodes sind dann pro Node rund 30 Euro im Jahr fällig. Unter den Begriff Node fallen dabei Gateways und Server.



