Open Source im professionellen Einsatz

In eigener Sache: Hardware-Bundle zeigt Welt der Linux-Geräte

17.09.2010

Das Bundle präsentiert eine Artikelstrecke, die sich auf informativste Weise mit Treibern auseinandersetzt: über deren Maintainer. Nach anschließenden Expeditionen zu High-Performance-Allerweltsrechnern und zum Linux-Handy N900 gibt es eine Schlussvorstellung der Jtag-Schnittstelle - die Hintertür in die Welt der Linux-Geräte.

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Das Hardware-Bundle richtet sich an Gerätefans und kostet 5 Euro. Das Bundle-Zip mit elf Artikeln oder 33 Seiten zum Download enthält im einzelnen:


Gute Hardware, schlechte Hardware: Subsystem-Verantwortliche packen aus (Intro)
WLAN-Chips, Webcams, Soundkarten, Scanner, Multifunktionsdrucker... Kein Testlabor der Welt könnte den Status der Linux-Unterstützung für alle Geräte seriös analysieren. Die Aufgabe ist trotzdem lösbar: Das Linux-Magazin hat sie Maintainern der betreffenden Subsysteme übertragen. (Titelstrecke Linux-Magazin 08/2008, 1 Seite)


WLAN-Treiber
In fast jedem modernen Notebook steckt eine Karte für drahtlose Netzwerke. Entsprechend viele Gerätetypen tummeln sich auf dem Markt. Die Atheros-, Broadcom- und Intel-Chipsätze finden die weiteste Verbreitung. Also kommen deren Linux-Entwickler hier zu Wort. (Titelstrecke Linux-Magazin 08/2008, 5 Seiten)


Webcams und DVB-Empfänger
Die Treiber des Linux-Kernels für Webcams und analoge sowie digitale TV-Karten haben im Internet ihr Zuhause auf der Linux-TV-Website. Die Treiber Webcams und TV-Karten reicht der der Brasilianer Mauro Carvalho Chehab in den offiziellen Linux-Kernel weiter. (Titelstrecke Linux-Magazin 08/2008, 2 Seiten)


Audio-Karten und -Chips
Zu einem ordentlichen Desktop-Rechner oder einer Workstation gehört eine funktionierende Tonausgabe. Der Novell-Angestellte Takashi Iwai ist Maintainer der Advanced Linux Sound Architecture, kurz Alsa. (Titelstrecke Linux-Magazin 08/2008, 2 Seiten)


Scanner
Das Treiberprojekt für Scanner und Scan-Engines von Multifunktionsgeräten hört auf den schönen Namen Sane (Scanner Access Now Easy). Linux-Applikationen wie Xsane, Kooka und Open Office erledigen ihre Scan-Funktionen über Sanes Standardinterface. (Titelstrecke Linux-Magazin 08/2008, 2 Seiten)


Drucker und All-in-One
Till Kamppeter, ab 2001 Chef des Projekts Linuxprinting.org und damals Angestellter bei Mandriva, wechselte Mitte 2006 zur Linux Foundation. Seither leitet er von Berlin aus die Arbeitsgruppe Open Printing, in die er sein Linuxprinting.org integriert hat. (Titelstrecke Linux-Magazin 08/2008, 3 Seiten)


Letzte Ausfahrt: Binary. Linux braucht Binärtreiber (Kommentar)
Geht es nach dem Willen einzelner Entwickler, haben Binärtreiber im Linux-Kernel bald ausgespielt. Das ist jedoch ein fundamentalistischer Ansatz, der der weiteren Linux-Verbreitung im Weg steht. (Titelstrecke Linux-Magazin 08/2008, 2 Seiten)


In die Höhe wachsen. Greg Kroah-Hartman über sein Linux-Treiber-Projekt
Im Linux-Treiber-Projekt suchen Hunderte Freiwillige nach Hardware, für die es keinen Treiber gibt. Ihr Ziel ist es, den fehlenden Code zu entwickeln und ihn im offiziellen Linux-Kernel zu platzieren. Gerade züchtet das Projekt einen eigenen Code-Baum mit allen Treiberpatches, an denen es gerade arbeitet - der Treiber-Oberste berichtet. (Titelstrecke Linux-Magazin 08/2008, 1 Seite)


Rechenleistung für alle! Gigaflops, bezahlbare Hardware, GPU-Computing, CompilerfarmenWer gerade die Millionen für ’nen Super-Boliden nicht zur Hand hat, nimmt eben eine oder mehrere Standardkisten und Linux. Das mag übertrieben sein, doch aktuelle Systeme bedienen sich vieler Techniken des High Performance Computing. (Linux-Magazin 07/2010, 5 Seiten)


So Smart... Nokias Linux-Handy N 900 im Test
Kein Handy mehr, aber auch noch kein Netbook: An der Schwelle zum Mini-PC steht Nokias N 900 mit einer 600 Mhz-CPU, 256 MByte RAM, 32 GByte Speicher, Maemo 5 und Open GL. (Linux-Magazin 02/2010, 5 Seiten)


Diagnosewerkzeug: Hardware-Debugschnittstelle JTAG auslesen
Versierte Anwender machen sich den Firmware-Update-Mechanismus von WLAN-Routern und anderen Geräten zunutze, um ein eigenes Linux aufzuspielen. Besitzt ein Gerät keine Update-Möglichkeit, aber eine JTAG-Diagnose-Schnittstelle, lässt es sich oft dennoch ein Linux transplantieren. (Linux-Magazin 06/2010, 4 Seiten)

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