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Canonical heuert Designer und Usability-Visionäre an

Canonical, die Firma hinter Ubuntu, möchte Anwendern einen schöneren und bedienungsfreundlicheren Linux-Desktop liefern.

Auf der OSCON in diesem Jahr hatte Mark Shuttleworth, Gründer und Mäzen von Ubuntu, den Mund recht voll genommen: Man müsse Linux in den nächsten zwei Jahren "in etwas verwandeln, das Kunst ist", forderte Shuttleworth in seiner Keynote. Nun will der Chef von Ubuntus Hauptsponsor Canonical den Worten offensichtlich Taten folgen lassen.

Nach seinem Vortrag auf der OSCON seien viele Zuhörer zu ihm gekommen und hätten ihn gefragt, wie man den Plan umsetzen wolle, erklärt Shuttleworth in seinem Blog. "Wir heuern Designer, Usability-Schwergewichte und Interaktionsexperten an", schreibt er weiter. Mit Hilfe der Experten wolle man ein einheitliches Desktop-Erlebnis erreichen. Konkret wolle man ein Team an Entwicklern beschäftigen, das an X, OpenGL, Gtk, Qt, Gnome und KDE arbeitet. Diese Entwickler sollen eng mit den eigentlichen Entwicklern in den Software-Projekten (Upstream) zusammenarbeiten. Das Team solle zudem unabhängig vom internen Ubuntu-Team agieren, das sich weiter auf Ubuntus Kerngeschäft konzentriert - die Integration und Verteilung von Software.

Shuttleworth gibt zu, dass es wohl schwierig werde, einen einheitlichen Weg zu finden. Es gäbe viele Ziele und Wünsche, die sich widersprächen. Man müsse zunächst ausprobieren, was tatsächlich funktioniert, bevor man es umsetzt. Er sei aber zuversichtlich, dass die Herausforderung zu meistern sei.

(Kristian Kißling)
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