Ausgabe April 2009

Titelthema: Strike! Zehn unschlagbar gute Gründe, auf Linux und Open Source zu setzen
Das Linux-Magazin 04/09 proklamiert zehn unschlagbare Gründe, warum Linux und Open Source der proprietären Konkurrenz überlegen ist. Warum Microsoft auf einem absteigenden Ast sitzt, dafür liefert das Schwerpunktthema Fakten und Argumente.
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Die Deutsche Messe AG widmet dem Thema Open Source mehr Aufmerksamkeit. Halle 6 in Hannover soll zum Mekka der freien Software werden, wir werfen einen Blick hinein.
Der Linux-Code ist ein offenes Buch, der Windows-Quelltext ein eifersüchtig bewachtes Geheimis. Doch was bedeutet das für den Alltag des Systemadministrators?
Durchgelaufene Turnschuhe, horrende Stromrechnungen, körbeweise Speicherriegel zum einen und entspannte Admins mit grünen Systemen und Minimalkonfiguration auf der anderen Seite? Wer Windows und Linux in den Effizienzwettbewerb schickt, landet in den meisten Disziplinen beim Remis.
Windows fehlt eine sinnvolle Softwareverwaltung für die Programme anderer Hersteller. Der Weg zu einem umfassenden Paketmanagement wie APT oder RPM unter Linux scheint auf Dauer versperrt.
Sich für einen Anbieter proprietärer Software zu entscheiden, kann im Nachhinein teurer als gedacht werden. Schlimmer noch: Nach der Trennung ist das Geld ganz futsch.
Bei Geld fängt die Freundschaft an - denken viele Firmen, wenn sie das Lizenkosten-freie Linux einführen. Doch wer sich für mit Wartungsdienstleistungen ausgestattete Entperise-Distributionen entscheidet, muss mit dem spitzen Bleistift rechnen, um die neue Freundschaft nicht leichtfertig einzugehen.
Es wäre naiv zu glauben, Entscheidungen, welches Betriebssystem zum Einsatz kommt, würden allein auf Grundlage harter, technischer Fakten getroffen. Mitnichten. Viele OSS-Fans pflegen und kultivieren das sympathische Underdog-Image. Das Linux-Magazin fragt bei Admins nach.
Am Anfang einer GPL-Software steht ein Entwickler mit seiner Passion, kein Geschäftsführer mit seinem Businessplan. Die Praxis zeigt, dass Software zu verschenken keine ruinöse Vertriebsform ist und dass Spezialisten von dem freien Entwicklungsprinzip beflügelt werden. Zwei Beispiele.
Bugs kommen in jeder Software vor. Entscheidend ist, wie ihre Entwickler mit gemeldeten Fehler umgehen und wie transparent sie dies handhaben. Eine Bestandsaufnahme für die Open-Source-Welt .
Informationen beschaffen, sammeln, aufbereiten und zu aussagekräftigen Reports und Analysen für die Unternehmensleitung zusammenstellen ist die Aufgabe von Business Intelligence Software.
Beim Erforschen chemischer Verbindungen hilft die grafische Darstellung der Chemiesoftware Avogadro. Sie meistert dabei souverän die dritte Dimension und bietet eine intuitive Oberfläche, die dennoch viele Funktionen bereitstellt.
Eigentlich ist es Sache der Desktop-Umgebungen, die nötige Infrastruktur für bequemes Arbeiten zur Verfügung zu stellen. Doch manches lässt unter KDE und Gnome im Lieferzustand noch zu wünschen übrig. Hier sind Addons gefragt, die das Arbeiten noch bequemer machen.
Wenn Sie sich irgendwie ein Active Directory eingehandelt haben, wollen Sie auch von dem angebotenen Single Sign-on profitieren. Ist auch ein Squid im Spiel, der den Zugriff der Benutzer aufs Internet regelt, stoßen sehr verschiedene Welten aufeinander. Ein kleiner Leitfaden für Standesbeamte.
Windows-Server verteilen mit dem Wins-Dienst die Einträge in ihren Datenbanken untereinander. Das ist meist der Grund, in manchen Netzen überhaupt noch Windows-Server mitlaufen zu lassen. Mit Samba4Wins als Bestandteil des kommenden Samba 4 wird das jetzt überflüssig.
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