Konsole & Co.
Zurück zur Asus-Software: Die Konsole erreichen Anwender über die Tastenkombination [Alt]+[Strg]+[T]. Hier angekommen sind Linux-typische Werkzeuge verfügbar. Entwicklertools wie Compiler fehlen jedoch. Die Paketverwaltung auf der Konsole beschafft via »apt-get« und »aptitude« in begrenztem Umfang fehlende Pakete und ist der rudimentären Softwareverwaltung über die grafische Oberfläche vorzuziehen.
Aber: Pakete, die nicht von Asus stammen, sind wegen der herstellerseitigen Anpassungen mit Vorsicht zu genießen, auch wenn das System auf Xandros/Debian aufbaut. Die Installation der aktuellen Skype-Beta via »dpkg« verlief aber problemlos. Eine Auswahl zusätzlicher Software für den Eee ist unter [3] und [4] zu finden.
Oberflächliche Arbeiten
Die einfach gehaltene grafische Oberfläche ist leicht anpassbar, Icewm kommt als Windowmanager zum Einsatz. Experimentierfreudige fügen ein Startmenü hinzu, indem sie die Datei »/etc/X11/icewm/preferences« in den zuvor erstellten Ordner ».icewm« kopieren und anpassen. Eine »1« statt einer »0« hinter dem Eintrag »TaskBarShowStartMenu« erzeugt ein rudimentäres Menü (Abbildung 2), das sich über die Datei ».icewm/menu« editieren lässt. Eine »1« hinter »TaskBarShowWorkspaces« in der Datei ».icewm/preferences« sorgt für die Anzeige der vier Workspaces, die sonst brachliegen.
Eine vollwertige grafische KDE-Oberfläche ist nach der Installation der Pakete »kicker« und »ksmserver« via »apg-get install« möglich, die dem Ausschalt-Menü den Unterpunkt »Full Desktop« hinzufügt. Ein Klick drauf genügt, und nach einem Neustart des X-Servers erscheint die alternative Oberfläche mit Zugriff auf weitere grafische Anwendungen.

|
Abbildung 2: Der Windowmanager Icewm gestattet mit ein paar Handgriffen die Umgestaltung des Asus-Launcher zum nahezu vollwertigen Desktop mit vier Arbeitsflächen und Startmenü.
|

|
Abbildung 3: Noch erweiterbar: Unter einer Klappe auf der Geräteunterseite finden sich je ein RAM- und PCIe-Steckplatz.
|
| Whitepaper |
|
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele
Über die letzten Jahre hinweg haben sich Open Source Lösungen als fester Bestandteil des gesamten Datenintegrationsmarktes etabliert. Viele Unternehmen haben bereits das Open Source Modell für Ihre Datenintegrationsprojekte aufgegriffen. Das vorliegende White Paper illustriert anhand ausgewählter Fallstudien und Anwendungsbeispiele die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.
Download PDF (Registrierung erforderlich)
|
|
The Role of Open Source in Data Integration
Obwohl in den letzten Jahren viele technische Fortschritte erzielt werden konnten, verfügen die meisten Datenintegrationsprozesse nach wie vor nur über eine sehr begrenzte Automatisierung. Das vorliegende White Paper von dem Industry Analyst Mark Madson wird zunächst ein grundlegendes Verständnis von Daten Integration vermitteln, die Vorzüge von Open Source Lösungen für Daten Integration erläutern und Ihnen professionelle Empfehlungen geben, damit Sie Ihre Integrationsjobs noch einfacher und produktiver gestalten können.
Download PDF (Registrierung erforderlich)
|
Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Wir ändern solche "broken links"
nur in wenigen Ausnahmefällen. Der Online-Artikel soll möglichst unverändert der gedrucken Fassung entsprechen.
|