Projekte aus dem Open-Source-Bereich bekommen bei der Cebit Gelegenheit sich zu präsentieren, so auch die Open-Source-Multimedia-Software von VideoLAN.
Kurz und knackig: Beschreibt das Projekt in zwei Sätzen:
VideoLAN ist ein Projekt, dass an Open-Source-Multimedia-Software arbeitet. Die bekannteste darunter ist der Cross-Plattform Media-Player und Framework „VLC media player“, der von Millionen Anwendern genutzt wird.
Seit wann besteht das Projekt?
VideoLAN begann als Projekt im Jahr 1996 und machte einen Neubeginn auf Open-Source-Basis im Jahr 2001.
Wie viele aktive Mitglieder hat das Projekt?
Unter dem Dach von VideoLAN gibt es mehrere Projekte, aber wir greifen mal VLC heraus. Das Kernteam sind ein halbes Dutzend Entwickler mit rund zehn weiteren Leuten, die in der Community aktiv sind. Dann gibt es ziemlich viele Entwickler, die gelegentlich einen einzelnen Patch beisteuern.
Wie ist das Projekt entstanden?
VideoLAN wurde für ein Universitätscampus entwickelt. Hiermit sollte die Möglichkeit geschaffen werden, Videos in einem Hochgeschwindigkeits-LAN zu streamen.
Warum soll der CeBIT-Besucher an Euren Stand kommen?
Besucher sollten bei uns vorbeikommen um sich die neue VLC-Version anzuschauen und die coolen neuen Features, die wir dafür geschrieben haben.
Für wen macht Ihr Eure Software?
Wir machen Software für jeden, der vertrauenswürdige Multimedia-Software einsetzen will.
Wo sind aktuell die größten Schwierigkeiten?
Die größten Herausforderungen sind immer zu wenig Vollzeitenwickler, denn das macht den Support der Software schwierig. Außerdem befürchten wir die Wiedereinführung von Software-Patenten in Europa, was unser Ende bedeuten würde.
Wenn das Geld für einen festangestellten Entwickler da wäre, welche Nuss sollte er knacken?
Software-Qualität und -Support sowie die Teamorganisation.
Unter welcher Lizenz steht die Software?
VLC und die meiste Video-LAN-Software stehen unter der GPLv2+.
Internetadressen:
http://www.videolan.org




