Der Videokonferenzdienst Zoom konnte dank der Corona-Pandemie im vergangenen Vierteljahr seine Umsätze um 191 Prozent auf 956,2 Millionen US-Dollar steigern.
Die Gewinne kletterten von von 27 Millionen Dollar ein Jahr zuvor auf 227,4 Millionen Dollar. Die Aktie legte um bis zu drei Prozent zu. Allerdings ist sich Zoom darüber im Klaren, dass dieser Ausnahmezustand nicht von Dauer sein wird. Deshalb bereitet sich das Unternehmen auch bereits auf eine Zeit vor, in der wieder mehr vor Ort in den Büros gearbeitet werden wird: Als zweites Standbein will es neben den Videokonferenzen auch firmeninterne Videotelefonie anbieten und hat dafür sogar einen eigenen Telefonapparat mit großem Display entwickelt. Bisher konnten 21 Kunden insgesamt 10 000 Videotelefonie-Anschlüsse verkauft werden. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet Zoom mit 50 Prozent mehr Umsatz, was knapp vier Milliarden Dollar entsprechen würde.



