Bereits letzten Donnerstag hat der Open-Source-Groupware-Hersteller Zarafa die Version 1.5 seiner Weboberfläche WebApp veröffentlicht. Gleichzeitig gibt es einen neuen Release Candidate des Groupware-Servers.
Eine E-Mail auch lokal abzuspeichern, diese Aufgabe bewältigen viele Mailclients, indem sie EML-Dateien nutzen. Solche enthalten eigentlich selten mehr Informationen als den Plain Text der E-Mail mitsamt allen Headern, doch ermöglichen es die meisten Desktop-Betriebssysteme, Dateien mit dieser Endung (*.eml) per Klick im Mailprogramm zu öffnen — spezifiziert oder standardisiert ist das Format nicht.Mit seiner Ende letzter Woche veröffentlichten neuen Version der Web-Oberfläche WebAPP 1.5. kann jetzt auch Zarafa Mails auf diesem einfachen und verbreiteten Weg exportieren.
Als weitere neue Features nennt der Hersteller. den Support für Google Chrome 32 und den Internet Explorer 10. Dazu gibt es Wochennummern im Kalender (in der Wochen- und Tagesansicht) sowie eine deutlich verbesserte Integration von Bildern, etwa in Mails: Anwender können die jetzt auch per Drag and Drop in die Mail einfügen. Auch S/MIME sei jetzt im Webinterface deutlich verbessert, schreibt Zarafa im Blog, doch verböten es derzeit einige Schwächen, das produktiv einzusetzen. Doch zum Testen lädt Zarafa mutige Anwender bereits ein, deutlich besser soll das aber erst zusammen mit dem Release Candidate des Zarafa Collaboration Servers 7.1.8 funktionieren, den der Hersteller ebenfalls vor wenigen Tagen veröffentlichte. Der habe ein Redesign der S/MIME-Funktion erhalten und (auf Wunsch der Community) einige Erweiterungen beim Logging, die das Admin-Leben vereinfachten.
Das komplette Changelog der Webapp gibt es hier, das Changelog des Server-RCs hier.




