Wie aus einem Gespräch zwischen Elon Musk und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu herauszuhören war, beabsichtigt Musk wohl demnächst eine “kleine monatliche Gebühr” von den Nutzern von X (vormals Twitter) zu verlangen.
Das Motiv sei nicht in erster Linie, Geld einzunehmen, stattdessen hoffe man so den automatisierten Bot-Konten besser Herr zuwerden. Allerdings hat Musk erst durch Massenentlassungen dafür gesorgt, dass sich inhaltliche Kontrollen der Postings verschlechtert haben. Musk glaubt jedoch, dass sich Bots eindämmen lassen, wenn sie nicht mehr praktisch kostenfrei operieren können. Zur Höhe der geplanten Gebühren und zum Zeitplan sagte er nichts. Auch bleibt abzuwarten wie die X-Nutzer reagieren werden.
Durch Musks Auftritt wurden auch Nutzerzahlen öffentlich, die sich momentan auf 550 Millionen täglich aktive User belaufen sollen. Unklar ist aber, wie sich diese Zahlen mit den von Twitter vor dem Verkauf zuletzt gemeldeten 229 Millionen täglich aktiven Nutzern vergleichen lassen und ob in der neuen Zahl Bots inbegriffen sind oder nicht.



