Die Xorg-Foundation hat Version 7.2 ihres X-Servers freigegeben. Neben Bugfixes verbessert die neue Release die Unterstützung von Open-GL-basierten Composite-Managern und die Autokonfiguration des Servers.
Die neue Ausgabe des Grafiksystems behebt eine Reihe von Stabilitätsproblemen. Die Autokonfiguration des X-Servers, die beim Start versucht, in der Datei “xorg.conf” fehlende Werte zu erschließen, haben die Entwickler wesentlich verbessert. Das Ziel ist, die Konfigurationsdatei immer mehr zu verschlanken oder vielleicht in Zukunft ganz auf sie zuverzichten. Auch an der Unterstützung von Composite-Managern wie Compiz oder Beryl, die den grafischen Desktop mit Open-GL beschleunigen und 3D-Effekte ermöglichen, hat X.org gefeilt.
Neu hinzugekommen ist das XACE Security Policy Framework, eine Schnittstelle, die den Zugriff auf einzelne Fenster regeln soll. Der Quelltext der neuen Release steht auf dem X.org-Server bereit. Laut Entwickler-Wiki ist für X.org 7.3 eine Anbindung des Sicheits-Frameworks an SE Linux geplant.




