Der Middleware-Spezialist WS02 aus Palo Alto, Kalifornien, hat seinen Open-Source-API-Manager veröffentlicht. Der soll vor allem in großen Infrastrukturen helfen, dauerhaft Herr über Dienste, Schnittstellen, Server und Clients zu bleiben – und die Abrechung ermöglichen.
“APIs zu finden und sich mit ihnen zu verbinden, Monitoring, Management und die Absicherung der Schnittstellen, aber auch Analyse und Abrechnungsmöglichkeiten (Billing)” sind laut WS02-Vizepräsident Chris Haddad die herausragenden Funktionen des API-Managers. Der “WS02 API Manager” soll ein “Lifecycle-Management für APIs” ermöglichen und so Admins in komplexen Infrastrukturen mit vielen Diensten und Clients Arbeit abnehmen, ähnlich einem Enterprise Service Bus.
Dabei haben die Entwickler, die in der Betaphase des Open-Source-Projekts über 140 Contributors versammeln konnten, den Schwerpunkt nach eigener Aussage auf einfache Bedienung gelegt. Die APIs versammeln sich in einem API-Store, von dem aus der Admin seine benötigte Infrastruktur zusammenklickt. Hier kann er sowohl interne als auch externe Clients freischalten, überwachen als auch abrechnen. Als Protokolle kommen die im ESB-Umfeld gängigen SOAP, REST, Json und XML zum Einsatz.
WS02 bezeichnet sich selbst als einen der weltweit führenden Middleware-Hersteller und kann auf zahlreiche große Kunden verweisen, darunter Ebay, Expedia, British Airways, diverse Banken, aber auch IT-Firmen wie die Telekom oder Cisco, und die Webseite des WS02 Enterprise Service Bus (ebenfalls ein Open-Source-Produkt) verspricht vollmundig: “Connect Anything to Anything”. Einen Vergleich der drei führenden Enterprise-Service-Bus-Systeme brachte dieser Artikel im Linux-Magazin.




