Rafael Laguna, CEO von Open Xchange, gab Linux-Magazin Online auf dem Webhostingday eine Vorschau auf seine in Kürze startende so genannte Open Data Cloud.
Er wolle demnächst eine offene Spezifikation und Implementation veröffentlichen, die aus sozialen Netzwerken die Kontakte auslesen und ins offene Mikroformat umwandeln, kündigte Laguna an. Beliebige Anwendungen – zum Beispiel Open Xchange – können diese Daten dann einlesen und weiterverarbeiten.
Auf dem Webhostingday zeigte Laguna, wie Open Xchange diese Daten in eine HTML-Seite fließen lässt. Die Kontakte auf dieser Seite kann der Anwender dann anderen zugänglich machen. Es gibt auch Zugriffskontrollen. Als mögliche Anwendungsszenarien nannte Laguna persönliche Adressabgleiche des Anwenders, um den Kontaktbestand in der eigenen Groupware mit dem kongruent zu halten, den er zum Beispiel beim Sozialnetzwerk Xing pflegt. Als weiteres Beispiel kommen Arbeits- oder Interessengrupen in Frage, die mit Hilfe der Zugriffskontrolle auf einer Webseite denselben Satz von Datensets sehen, um miteinander in Kontakt zu treten.
Die Spezifikation und die Referenzimplementation, die laut Laguna unter die GPL kommen, sollen dazu verhelfen, beliebige Quellen von Datensätzen, etwa Facebook, in beliebige weiterverarbeitende Anwendungen zu überführen. Dafür, so Laguna, sei die Community gefragt.




