Einer Umfrage unter 296 Sicherheitsexperten während der Black-Hat-Konferenz in Las Vegas zufolge, würden 78 Prozent der Befragten den Versuch einer Wahlbeeinflussung durch Hacker als Cyberkriegsakt betrachten.
Die IT-Sicherheitsfachkräfte glauben, dass die Auswirkungen von Cyberangriffen auf Wahlen darüber hinaus das Vertrauen in demokratische Prozesse schwächen. 78 Prozent der Befragten gaben an, dass sie es als einen Cyberkriegsakt betrachten würden, wenn ein Staat die Wahl eines anderen Staats hackt oder versuchen würde, diese zu hacken. Noch mehr, nämlich88 Prozent sagen, dass die Regierung nicht genug unternimmt, um Hacker vor Eingriffen in zukünftige Wahlen abzuschrecken. Rund 60 Prozent sind besorgt, dass Cyberangriffe die Wahlergebnisse verändern können.. Über ein Viertel (27 %) glaubt, dass über solche Angriffe bereits Wahlergebnisse manipuliert wurden.
Nachrichtendienste haben herausgefunden, dass Nationalstaaten bereits weltweit Wahlprozesse im Visier haben, unter anderem in den USA. Wahlmaschinen sind lukrative Ziele für Cyberkriminelle und staatliche Angreifer. Unglücklicherweise haben viele von ihnen Schwachstellen, die leicht ausgenutzt werden können. So konnten zum Beispiel die Teilnehmer der DEF CON 2017 innerhalb von 24 Stunden Schwachstellen in fünf unterschiedlichen Wahlmaschinen-Typen finden und ausnutzen.



