W-Linux ist eine für das “Windows Subsystem for Linux” (WSL) optimierte Linux-Distribution, die auf Debian Stable basiert.
Über das WSL lassen sich unter Windows 10 unterschiedliche Linux-Distributionen installieren. Die Macher hinter W-Linux reklamieren für ihre nun im Microsoft Store veröffentlichte Distribution, dass sie besser an Microsofts WSL angepasst sei als die anderen Distributionen.
W-Linux unterstützt die meisten grafischen Linux-Anwendungen Out of the Box, Display- oder Libgl-Anpassungen seien nicht nötig. W-Linux unterstütze zudem Wslu, eine Kollektion von kleinen Werkzeugen für WSL. Diese richten unter anderem Shortcuts auf dem Desktop ein oder konvertieren Windows-Pfadangaben.
Patches als Geschäftsmodell
W-Linux verzichtet auf “unnötige Pakete, wie Systemd” und bringt Skripte mit, um populäre Anwendungen zu installieren, darunter Google Chrome, Visual Studio Code und Pip3 für Python 3. Außerdem sind populäre Entwicklertools wie Zsh, Git, Neovim und Python 3.7 vorinstalliert. Weitere Pakete aus dem Debian-Universum lassen sich über Apt einspielen.
Hinter der Distribution steckt ein Startup namens Whitewaterfoundry. Die involvierten Entwickler bieten unter anderem an, gegen Geld bestimmte Features zu ergänzen oder Bugs zu schließen. Patches für WSL-basierte Bugs wollen sie besonders schnell schließen. W-Linux lässt sich dabei über Github herunterladen oder im Microsoft-Store käuflich erwerben. Die dadurch gewonnenen Einnahmen sollen in die weitere Feature-Entwicklung von W-Linux fließen.



