Der Ubuntu-Entwickler Rafa? Cie?lak hat einen freien Software-Synthesizer namens Vmodsynth Veröffentlicht.
Das GUI-Programm orientiert sich am modularen Aufbau historischer Analog-Synthesizer. Der Anwender verbindet die Module mit virtuellen Kabeln und nimmt Einstellungen durch grafische Drehregler vor. Das Software-Instrument unterstützt die MIDI-Schnittstelle, so dass der Spieler ein Keyboard benutzen oder die Regler an echte Knöpfe binden kann. Ein externer Sequenzer wie etwa Rosegarden lässt sich ebenfalls an Vmodsynth anschließen.
Die Software ist in C++ und GTK umgesetzt, sie nutzt das Soundsystem ALSA. Der Autor schreibt, er habe die Anwendung erfolgreich unter Ubuntu 12.04., 12.10 und 13.04 getestet. Vmodsynth ist unter GPLv3 lizenziert und steht im Quelltext zum Download bereit. Der Tarball enthält ein Installationshinweise und ein Handbuch. Rafa? Cie?lak freut sich über Fragen, Anregungen und Bugreports.




Mit Ardour 3 und ähnlichen Projekten bekommt die Open Source Musiker/Studioszene doch einigen Aufschwung – dennoch bleibt mehr als genug zu tun, um z.B. im Bereich typischer small- / midrange Musik-Studios die proprietären Lösungen a la Avid oder Steinberg abzulösen. Das ehem. als “Steinberg-Alternative” geplante LMMS scheint steckengeblieben und am Muse sequencer gibt es noch einiges zu tun. Es gibt bereits sehr vielversprechende Ansätze und diverse professionelle Einsatzszenarien von Open Source Studiosoftware – dennoch komme ich bisher um Tools wie Avid (auf Mac OSX) nicht umhin, welche insbesondere mit ausgefeilter Hardwareunterstützung punkten können. Gerade Linux Neulinge (und die meisten Musiker… Mehr »
Mit Ubuntu Studio gibt es doch eine aktuelle Distribution von Linux für den Audiobereich.