Mit einer ganzen Reihe an Neuerungen kann die neue Version des Linux-Medienservers XBMC aufwarten.
Erstmals läuft der Multimedia-Server, dessen neueste Version als “Gotham Rises” firmiert, auch mit Hardware Decoding auf Android-4.0-Geräten, wobei es zwei Builds gebe (ARM und x86). Zahlreiche Optimierungen in Sachen Performance verhelfen der neuen Ausgabe zu beserer Leistung auf schwachbrüstiger Hardware wie dem Raspberry Pi, aber auch diversen Android-Geräten.
3-D-Filme, APIs, Subtitles, Touchscreens, Upnp, Pulse
Dazu gibt’s Support für Stereoskopische 3-D-Darstellungen, wobei der kleine Server noch nicht alle Formate unterstützt, die in 3-D-Filmen geläufig sind. 3-D-Blurays sind etwa noch High-Performance-Systemen vorbehalten, einfach weil die notwendige Hardwarebeschleunigung noch fehlt. Neue APIs oder erweiterte bestehende wie die für Python, aber auch eine JSON-RPC, bessere Untertitel – die Liste der Neuerungen ist lang.
Auch in Sachen Touchscreens, automatischer Konfiguration mit Upnp, dem Sound oder der Bedienbarkeit der Einstellungen habe man große Verbesserungen eingebaut, schreiben die Entwickler in ihrer Ankündigung.
Von all diesen Neuerungen profitieren auch Linux-Desktop-User, etwa weil XBMC jetzt mit Pulseaudio kooperiert und sich so auch in Landschaften mit netzwerkbasierter Pulseaudio-Soundverteilung integriert, etwa mit Open Elec oder XBMCubuntu.




