Verdammt lang her, aber klein: Damn Small Linux 4.11

Der Bootscreen von Damn Small Linux 4.4.11.

Nach vier Jahren gibt es mal wieder Neues von Damn Small Linux: Das “Visitenkartenlinux” hat einen Release Candidate seiner kommenden Version 4.11 veröffentlicht.

50 Megabyte für ein Betriebssystem? Was nach den Neunziger Jahren klingt, ist bei Damn Small Linux Programm. Die Community des Minimallinux versucht, ein winziges Betriebssystem zusammenzustellen, das auch auf kleinere USB-Sticks passt und auch auf sehr, sehr alter oder leistungsschwacher Hardware läuft. Vor vier Jahren gab es die letzte Version (4.4.10), jetzt gab Entwickler John Andrews immerhin einen Release Candidate der nächsten Ausgabe frei.

Der Bootscreen von Damn Small Linux 4.4.11.

Der Bootscreen von Damn Small Linux 4.4.11.

Die Änderungen halten sich dabei in Grenzen: Der Anwender könne jetzt zwischen Desktopoberflächen wechseln, ohne den X-Server zu beenden, dazu gibt es neue Versionen von JWM (Joe’s Window Manager), dem Browser Dillo, xChat, IRC-Client und Xcalc. An der Hardware-Erkennung und am Kernel habe man keine Änderungen vorgenommen, schreibt Andrews in seinem Forumseintrag, weil die 4.4.10 seiner Meinung nach das Potenzial habe, “als Klassiker” in die Geschichte einzugehen — nicht zuletzt, weil sie auf Hardware läuft, die der Rest der Welt links liegen lässt.”

Joe's Window Manager JWM treibt die grafische Oberfläche von DSL an.

Joe’s Window Manager JWM treibt die grafische Oberfläche von DSL an.

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