Valves Pläne mit Linux

Trotz schlechter Zahlen: Warum Valves Mitgründer Gabe Newell fest an Linux als Spieleplattform der Zukunft glaubt und neue Hardware ankündigt.

Auf der Linuxcon in New Orleans, die zur Zeit stattfindet, äußerte sich Gabe Newell laut Slashdot einmal mehr zu den Linux-Plänen von Valve. Zwar sei die Zahl der Linux-Nutzer statistisch nicht signifikant, dennoch finde die Zukunft des Spielens auf Linux statt. Vor allem der usergenerierte Content werde in Zukunft zunehmen. Schon heute würden die Nutzer von Team Fortress zehn mal mehr Inhalte erzeugen, als Valve selbst. Die proprietären Systeme würden den Usern aber bei der Content-Produktion eher im Wege stehen.

Zudem habe Linux in der Spielewelt bereits einige Erfolge vorzuweisen: Vor zehn Jahren wurden erstmals die Spieleserver auf Linux umgestellt, heute laufen die meisten Server auf Linux-Basis. Nachdem bereits viele Grafikprobleme unter Linux behoben seien, kümmere man sich nun um die Sound-Probleme, um Hitzesorgen und um die vorhandenen Beschwerden mit der Eingabe.

Der nächste Schritt bestünde aber darin, einige “Sachen” zu veröffentlichen, die man auf der Hardware-Seite getan habe. Nächste Woche wolle man mehr Informationen dazu liefern, wie man “Linux in die Wohnzimmer bekommen könne.” Eine ausführliche Fassung des Vortrags gibt es auf Slashdot.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Nach oben