Valve bringt In-Home-Streaming für Steam

Mit Hilfe von In-Home-Streaming möchte Valve aufwändige Spiele, die nur auf einem High-End-Rechner laufen, auch auf schwächeren Geräten im Haus spielbar machen, etwa auf Laptops. Das Hosting funktioniert zur Zeit nur mit Steam für Windows, als Clients lassen sich aber Linux und andere Plattformen einsetzen.

Ein Problem beim Spielen kann sein, dass der wichtigste Spiele-PC mit der guten Grafikkarte als Desktop-Rechner irgendwo im Haus fest installiert ist, während das auf dem Sofa genutzte Laptop zu schwachbrüstig ist, um grafisch aufwändige Spiele zu bewältigen. Dem will Valve mit Steam und dem In-Home-Streaming-Feature nun ein Ende setzen.

Die Idee dahinter ist nicht neu: Während der High-End-Rechner seinen Video- und Audiostream per LAN an die schwächeren Clients schickt, senden diese die Maus-, Keyboard- und Controller-Aktionen zurück. Schön ist, dass das nun dank Steam auch auf Linux funktioniert, so dass Windows-Spiele auch auf dem Linux-Rechner laufen. Zur Zeit setzt das voraus, dass auf dem High-End-Rechner ein Windows läuft, das den Host spielt, für Linux soll das aber auch bald möglich sein.

Um das Feature zu nutzen, muss der Anwender auf beiden Rechnern jeweils Steam installieren. Die zwei Instanzen erkennen sich dann und verbinden die Rechner automatisch. Ob und welche Latenzzeiten dabei auftreten, dürfte von der Bandbreite des lokalen Netzwerks ebenso abhängen wie vom eingesetzten WLAN-Standard. Gerade in Actionspielen muss der Spieler häufig sehr schnell reagieren, ob das auch mit dem Streaming funktioniert, muss sich zeigen. Details zur Streaming-Technologie veröffentlicht Valve auf einer eigenen Webseite.

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