
Gehackt: Das Fahrzeug ist in der Parkstellung, der Tacho zeigt 140 Mph an und eine beunruhigende Botschaft der Reifendruckausgabe.Quelle: CAESS
Beim Usenix Security Symposium in Washington haben Forscher der Universitäten in San Diego und Washington auf die potenziellen Gefahren der in modernen Automobilen verwendeten drahtlosen Netzwerke hingewiesen. Angriffspunkt war der Reifendrucksensor.
Dass der Reifendrucksensor seine Daten nicht via Kabel ans Automobil schicken kann, leuchtet ein. Stattdessen sind die vier Sensoren jeweils über eine drahtlose Verbindung angeschlossen. Den Forschern am Center for Automotive Embedded Systems Security (CAESS) ist die es gelungen, die drahtlose Netzwerkverbindung zwischen Sensor und Bordcomputer zu hacken. In ihrem Experiment schickten sie falsche Meldungen auf den Reifendruckmonitor im Armaturenbrett und auch falsche Geschwindigkeitsangaben. Aus rund 40 Metern Distanz gelingt dies bei einem vorbeifahrenden Auto. Das Experiment glückte auch beim Hinterherfahren.

Gehackt: Das Fahrzeug ist in der Parkstellung, der Tacho zeigt 140 Mph an und eine beunruhigende Botschaft der Reifendruckausgabe.Quelle: CAESS
Nötig sei dafür neben dem Know-how zu Schnittstellen und einigem Reverse Engineering nur eine (leicht modifizierte) Software für WLAN-Attacken. Eine Authentifizierung, so die Forscher, finde nicht statt. Die Publikation der Forscher ist als PDF einzusehen.



