Updates für Pidgin machen IM sicherer

Der freie Instant Messaging Client Pidgin schließt in den Linux-Versionen 2.6.0 und 2.6.1 eine bedenkliche Sicherheitslücke .

Eine dieser Lücken ließ sich remote dazu nutzen, Code auszuführen und das Programm zum Absturz zu bringen. Der Benutzer musste dabei mit Microsofts MSN-Dienst verbunden sein. Mit speziell präparierten Nachrichten konnte ein Angreifer dann Schaden via Pufferüberlauf anrichten, wie das Security Advisory von Pidgin verrät. Die Entwickler verweisen auf Version 2.6.1, die das Malheur behebt. Auch Version 2.6.0 gilt als unbedenklich und die nur als Quellcode vorliegende Version 2.5.9. Letztere ist für Distributoren gedacht, die nicht auf 2.6.x updaten wollen.

Die Entdecker der Lücke haben die Bibliothek Libpurple als Verursacher des Problems ausgemacht und verweisen darauf, dass neben Pidgin auch andere Instant Messenger gefährdet sind, die Libpurple in einer Version unter 2.6.0 verwenden. Dazu zählt auch der Mac OS-Client Adium in der Version 1.3.5 und kleiner.

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