Einer Umfrage der Beratungsfirma Mercer in den USA unter fast 1.000 CEOs diverser Unternehmen zufolge, wollen 99 Prozent in den nächsten zwei Jahren Mitarbeiter durch KI ersetzen.
Rund 67 Prozent der befragten CEOs rechnen mit einer Reduzierung der Mitarbeiterschaft im Bereich bis zu zehn Prozent, fast ein Drittel (32 Prozent) denkt daran, 11 bis 20 Prozent der Belegschaft zu entlassen.
Außerdem ergab die Befragung, dass momentan rund die Hälfte der Arbeit in den Betrieben allein durch Menschen und ohne KI-Unterstützung erledigt wird. Die CEOs glauben aber, dass dieser Anteil in den kommenden Jahren auf 35 Prozent absinken wird.
Für den Report “Global Talent Trends 2026” wurde das Panel auf fast 12000 Führungskräften, Personalverantwortliche, Mitarbeiter und Investoren aus 16 Regionen und 16 Branchen erweitert. Auch hier waren 63 Prozent der Führungskräfte der Ansicht, dass die Neugestaltung der Arbeitsabläufe unter Einbeziehung von KI und Automatisierung die Personalmaßnahme ist, die den größten Ertrag bringen wird. Aber nur 32 Prozent glauben, dass ihre Belegschaft die Fähigkeiten von Mensch und Maschine optimal miteinander verbinden kann.
Als größtes Wachstumsrisiko wird der Fachkräftemangel eingeschätzt: 54 Prozent der Führungskräfte der obersten Ebene geben an, das sei der wichtigste makroökonomische Faktor und 59 Prozent der Personalverantwortlichen meinen, dass die Schwierigkeit, Talente mit wichtigen digitalen Kompetenzen zu gewinnen, die größte Herausforderung für Unternehmen im Jahr 2026 darstellt.






Der hier genannte Fachkräftemangel in vielen Branchen nicht wirklich existent. Darum wird KI zu massiven sozialen, gesellschaftlichen und politischen Verwerfungen führen. Man muss sich nur mal die Stellenausschreibungen für Führungskräfte, z.B: Teamleiter oder Projektmanager ansehen. Alle wollen Sie mehrjährige Praxiserfahrungen in so einer Stelle. Niemand stellt den Arbeitgebern mal die Frage, warum sie es nicht geschafft haben solches Personal im Haus heranzubilden. Auch die Entwicklungen in der IT der letzten Jahre werden bisher nicht hinterfragt. Denn natürlich führen „Full-Stack-Entwickler“, „Dev-Ops“ und „IT-Leiter“ satt „Entwicklungsleiter“ und „IT-Infrastukturleite“ dazu, dass man von Bewerbern immer mehr Kenntnisse verlangt. Es sagt den Personalchefs auch… Mehr »