Umfrage: KI kann Chef sein

Digitale Technologien gehören für viele Bürger zum Alltag. Allerdings fühlt sich ein Drittel (33 Prozent) der Deutschen häufig damit überfordert.

Einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom zufolge gehen 33 Prozent der Befragten davon aus, dass eine Künstliche Intelligenz (KI) ihre Vorgesetzten ersetzen könnte.

14 Prozent glauben, dass eine KI sie in ihrem Job komplett ersetzen könnte. KI kann im Job helfen kann, wenn man weiß wie. Ein Fünftel der Berufstätigen wurde deshalb von ihrem Arbeitgeber bereits im KI-Einsatz geschult.  Bei weiteren 6 Prozent gibt es zwar entsprechende Fortbildungen, sie haben sie aber noch nicht wahrgenommen. Der großen Mehrheit von 70 Prozent der Beschäftigten wird allerdings keine KI-Fortbildungen angeboten. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.005 Personen ab 16 Jahren in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Laut europäischer KI-Verordnung müssen alle Unternehmen, die KI einsetzen, sicherstellen, dass die beteiligten Personen über ein „ausreichendes Maß an KI-Kompetenz“ verfügen. Dazu gehören neben den eigenen Beschäftigten unter anderem auch Freelancer, Zeitarbeiter oder Dienstleister. Diese Vorgabe gilt seit Februar 2025, die konkrete Umsetzung in der Praxis wirft allerdings noch viele Fragen auf.

Der Bitkom empfiehlt, KI-Schulungen bedarfsgerecht, zielgruppenspezifisch und kontinuierlich durchzuführen. Neben technischen Grundlagen zur Funktionsweise von KI im Allgemeinen und im konkreten Anwendungskontext sollten auch rechtliche und ethische Fragestellungen einbezogen werden.

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