Die Cookie-Banner, mit denen Webseiten.-Betreiber über den Einsatz von Cookies auf der Seite informieren und Einstellungen anbieten spalten die Internet-Nutzer in Deutschland. In einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom zeigen sich 43 Prozent der Befragten genervt.
Allerdings sind 46 Prozent der 1005 von Bitkom befragten Personen ab 16 Jahren auch der Meinung, dass die Banner eine wichtige Information darstellen. Ein Drittel 32 Prozent findet Cookie-Banner aber sogar überflüssig. Dieser Gruppe würde ein Hinweis in der Datenschutzerklärung einer Webseite ausreichen, teilt der Bitkom zur Befragung mit.
43 Prozent der Befragten geben an, dass sie Cookie-Banner nicht beachten. Und rund ein Viertel hat solche Hinweise auf Webseiten noch nie wahrgenommen. Andererseits gehen Internetnutzer mehrheitlich bewusst mit Cookies um. 52 Prozent gaben an, Cookies in den Browser-Einstellungen zu löschen.
“Bereits jetzt nehmen Nutzer die vielen Hinweise auf Webseiten eher als störend wahr. Die Webseitenbetreiber sind aber verpflichtet, die Webseitenbesucher entsprechend deutlich zu informieren. Transparenz, Auswahlmöglichkeiten und Kontrolle über die Datennutzung sind selbstverständlich wichtig, vor allem wenn es um Webseiten-Tracking geht. Die derzeitigen Vorgaben führen aber eher dazu, dass die Banner schlicht weggeklickt werden, als dass sich Nutzer tatsächlich mit den Informationen auseinandersetzen”, sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung. „Mit der bevorstehenden ePrivacy-Verordnung verbessere sich die Situation nicht, sagte Dehmel, Nutzer würden dann mit weiteren Hinweisen konfrontiert. Die Politik verpasse die Chance, neue Wege für Transparenz, Nutzervertrauen und Datennutzung zu finden, so Dehmel.




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