Suse- und Red-Hat-Infrastrukturen softwaredefiniert zentral und komplexitätsmindernd zu managen, ist die Aufgabe des Suse Manager. Die neue Version 3.1 dehnt ihr Wirken insbesondere auf Container aus, um Teams, die damit agile Prozesse praktizieren, besser zu unterstützen.
Der Suse Manager ist gedacht als administrative Zentrale inmitten größerer Linux-Serverlandschaften und steuert die Paket- und Patchverwaltung, das Provisioning, Konfigurationsmanagement und Redeployment. Hinzu kommt ein grafisch visualisierendes Asset-Management. Technisch fußt das Produkt auf SLES 12 SP2 und einem gehärteten Salt 2016.11.4.Zielsysteme sind neben dedizierten und virtuellen Servern auch Container. Insbesondere die Verwaltungs- und Automatisierungsmöglichkeiten von Containern hat Suse nun erweitert. In eigenen Repositories erzeugt der Suse Manager 3.1 zügig Docker-Images und stellt sie bereit, was die kontinuierlichen Integration und das kontinuierlichen Bereitstellungsmodell von Devops stützen soll.
Durch firmenspezifische Vorlagen und so genannte Hardened Profiles will das Produkt Admins helfen, das so vorgegebene Sicherheitslevel und die Compliance von Containern und virtuellen Maschinen in der Cloud durchzusetzen. Neben den Funktionserweiterungen hat Suse auch an der Benutzeroberfläche geschraubt und das Baummenü erneuert.
Den Suse Manager 3.1 läuft dediziert auf X64- und IBM-z-Systemen sowie auf Amazon Web Services, Google Cloud Platform oder Microsoft Azure. Die 1-Jahres-Subskription für ein Intel-System, das bis zu 50 Ziel-Instanzen verwalten darf, kostet rund 5000 Euro, die unlimitierte Version das Doppelte.



